Unsere bisherigen Programme

Plakat 2010

 Plakat 2011

 Plakat 2012

Plakat 2013 

Plakat 2014 / 1

Plakat 2014 / 2

Plakat 2015

Plakat 2016

Plakat 2017 / 1

Plakat 2017 / 2

  
    

 

Hörproben unserer vergangenen Projekte gibt es hier bei YOUTUBE

 


 

 

Programme, Mitwirkende und Zeitungsartikel:

 

 

Konzerte 2017 / 1

Heinrich Schütz: Musikalische Exequien

Johann Sebastian Bach: Jesu meine Freude

  • Samstag, 8. April 2017 - Altrip, protestantische Kirche
  • Sonntag, 9. April 2017 - Westheim, protestantische Kirche
  • Gründonnerstag, 13. April 2017 - Schwegenheim, protestantische Kirche

 

 

 

 


 

Konzerte 2016

Volkslieder - mal anders

Alte Volkslieder in neuem Gewand. Gemeinschaftsprojekt mit der Sprechergruppe Ohrenschmaus aus Germersheim und den Altriper Rheinfinken

  • Sonntag, 11. September 2016 - Altrip, Bürgerhaus Alta Ripa
  • Samstag, 17. September 2016 - Westheim, Bürgerhaus
  • Sonntag, 18. Oktober 2016 - Germersheim, Konzertsaal der Musikschule

 

 

 

 


 

Konzerte 2015

Opernchöre mit Georg Metz, Klavier

  • Sonntag, 4. Oktober 2015 - Altrip, Reginozentrum
  • Samstag, 10. Oktober 2015 - Westheim, Bürgerhaus
  • Sonntag, 11. Oktober 2015 - Rülzheim, Kulturzentrum

 

Rezension aus der Rheinpfalz vom Altriper Konzert

 

Rezension aus der Rheinpfalz vom Rülzheimer Konzert

 

 


Konzerte 2014 

Felix Mendelssohn Bartholdy - Lieder im Freien zu singen

  • Freitag, 18. Juli 2014 - Schwegenheim, Prot. Kirche, Pfarrgarten
  • Sonntag, 20. Juli 2014 - Hördt, an der Kath. Kirche St. Georg
  • Freitag, 25. Juli 2014 - Westheim, Bürgerhaus

Konzert in Schwegenheim:

Konzert in Westheim:

Rezension in der Rheinpfalz:

 

 


Pastorales Konzert im Advent

 

Samstag, 6. Dezember 2014, Protestantische Kirche Westheim

 

 

¯   Georg Friedrich Händel: „Happy We“ (Acis and Galatea)

   Chor, Orgel

¯   Antonio Vivaldi: Pastorale (Andante cantabile)

¯   Felice Giardini: Pastorale (Adagio)              

    Blockflötenensemble Proflauto

¯   Angelus ad Virginem (Trad., 14. Jh. Arr: Ch. Schmidt nach D. Willcocks)

    Chor, Blockflöte, Truhenorgel

¯   Johann Sebastian Bach – Pastorale F-Dur        

    Blockflöte solo, Truhenorgel

¯   Johann Sebastian Bach – Sinfonia Pastorale (Weihnachtsoratorium)

    Blockflötenensemble Proflauto

¯   L'Abbé E. Arifon – Pastorale pour Noël   

   Chor, Soli, Orgel

¯   Georg Friedrich Händel: „He shall feed his flock“ (The Messiah)

    Sopran Solo, Orgel

¯   Francesco Durante – Messa in Pastorale

    Chor, Violinen, Truhenorgel

¯   Georg Friedrich Händel – Pastorale „Largo“     

¯   Francesco Manfredini – Weihnachtskonzert       

    Blockflötenensemble Proflauto

¯   Charles Gounod – Béthléem (Pastorale sur un Noël du 18. siècle)

    Chor, Orgel


Mitwirkende:

  • Prochoro e.V.
  • Solisten
  • Blockflötenensemble Proflauto
  • Patrick Herrle, Orgel
  • Christiane Schmidt, Sopran, Blockflöte und Gesamtleitung

 


 

Konzerte 2013 

Johannes Brahms und Richard Wagner

  • Samstag, 28. September 2013 - Rülzheim, Kath. Pfarrzentrum
  • Sonntag, 29. September 2013 - Altrip, Regino-Zentrum

 

Programm:

Johannes Brahms:

Volkslieder für Vorsänger, Chor und Klavier / Volkslieder a cappella
Zigeunerlieder op. 103  für Chor und Klavier

Richard Wagner:

Lieder nach Gedichten von Mathilde Wesendonck

Klavier: Thomas Jandl
Sopran: Christiane Schmidt
Vorsänger: Iris Heckmann, Eliana Schmidt, Barbara Hofmann, Matthias Avril
Leitung: Christiane Schmidt

 

Wochenblatt Ludwigshafen am 9.10.2013

Foto vom Konzert in Altrip:

 


 

Konzerte 2012 

W. A. Mozart - Kanons und Notturni

  • Samstag, 23. Juni 2012 - Westheim, Bürgerhaus
  • Sonntag, 24. Juni 2012 - Altrip, Bürgerhaus "alta ripa"

Programm:

Werke von Wolfgang Amadeus Mozart für Chor und 3 Klarinetten bzw. Bassetthörner:

Kanons mit frechen und anderen Texten
6 Notturni  für Chor mit drei Clarinetten / Bassethörnern KV 439, 438, 436, 437, 346 & 549

Klarinette/Bassetthorn: Helen Meier, Franziska Mees, Marco Gaulke
Leitung: Christiane Schmidt

 

Die Rheinpfalz am 20.6.2012:

Mozart, der Charmeur

WESTHEIM: Der Chor „ProChoRo” wird am Wochenende mit Stücken des österreichischen

Komponisten Mozart auf der Bühne stehen

Wolfgang Amadeus Mozart einmal von einer anderen Seite kennen zu lernen - das verspricht Christiane Schmidt, Leiterin desProjektchors „ProChoRo”den Gästen, die das einstündige Konzert am Samstag im Westheimer Bürgerhaus besuchen. Amkommenden Sonntag findet das gleiche Konzert in Altrip statt. Der Eintritt ist jeweils frei.Der Projektchor „ProChoRo” hat sich 2010 gegründet, um den protestantischen Kirchenchor Westheim-Lingenfeld bei derAufführung von Rossinis „Petite Messe Solennelle” zu unterstützen. Aufgrund des musikalischen Erfolgs setzte der Chor dieArbeit 2011 mit der Aufführung romantischer Balladen fort. Die Erfolgsgeschichte soll nun um ein weiteres Kapitel ergänztwerden. „Im letzten Jahr waren alle Sänger wieder sehr begeistert, neue sind sogar hinzugekommen”, sagt die LeiterinChristiane Schmidt. Im Dezember habe sie den Akteuren, die aus dem Bereich Vorder- und Südpfalz kommen, das neueProjekt vorgestellt, im Januar hätten die Proben begonnen. Und wieso gerade Mozart? „Weil sich das einfach lohnt, die Stückekontrastreich, mal melancholisch, mal frech sind”, so die Chorleiterin. Im ersten Teil dürfen sich die Besucher auch auf Kanons freuen.

Viele kennen die Melodien aus der Schule. Sehr melancholische Abschnitte seien im Mittelteil zu hören. Im Schlussteil werde es sehr anzüglich - zumindest was die Texte betrifft. „Viele Leute kennen Mozart sicher nicht von dieser Seite”, sagt Schmidt. Während des Konzerts würden Chormitglieder Wissenswertes über Mozart sowie Übersetzungen von Liedtexten vortragen. Mit dem Leistungsstand des Chors ist Schmidt zufrieden, obwohl nur einmal monatlich jeweils drei Stunden geprobt wurde: „Es istimmer so, dass am Ende etwas Positives herauskommt. Am Anfang gebe ich den Probenplan bekannt und danach richten sich die Leute.” Ihr Resümee: „Wir wachsen immer mehr zusammen.” Besonders gut klappten die Abschnitte mit Klarinetten- und Bassethörner-Begleitung. „Und die anzüglichen Stücke machen besonders viel Spaß.” Schließlich dürften dabei Worte in den Mund genommen werden, die ansonsten tabu seien. 29 Aktive im Alter zwischen elf und etwa 70 Jahren, darunter 19 Sängerinnen, gehören dem Chor an: „Es kristallisiert sich eine Stammbesetzung heraus.” Sogar eine Vereinsgründung sei beabsichtigt. 2013 will sich „ProChoRo” Johannes Brahms widmen. Neueinsteiger sind willkommen. (nti)

 

Die Rheinpfalz am 20.6.2012:

„Mozart war ein großer Zecher”

Interview: Warum Rheinfinken und ein Projektchor am Sonntag in Altrip derbe Chorwerke des Komponisten präsentieren

„Gute Nacht, gute Nacht, scheiß' ins Bett, dass kracht” - Mozarts Texte können deftig sein, und ganz jugendfrei sind sie auch nicht immer. Trotzdem sind die jugendlichen Rheinfinken mit dabei, wenn der Chor Prochoro genau solche Stücke am Sonntag in Altrip aufführt. Ob sie mit Kicheranfällen rechnet, verrät die Chorleiterin Christiane Schmidt im Interview.

Am Sonntagabend ist EM-Viertelfinale. Kommt Mozart dagegen an?

Ja, sicher, auf jeden Fall. Aber davon einmal abgesehen: Unser Konzert dauert eine Stunde, wir sind rechtzeitig fertig. Wer partout beides will - Mozart und Fußball -, der ist rechtzeitig wieder zu Hause.

Wenn's das zu seiner Zeit schon gegeben hätte, hätte sich Mozart mit Bierflasche und Fahne vor den Fernseher gesetzt und mitgefiebert?

Hm, schwierig. Ich kann mit dieser ganzen Fußball-Hysterie nicht so viel anfangen. Aber er hätte es sich wahrscheinlich schon angeschaut. Er war für so ziemlich jede Verrücktheit zu haben. Und er war ein großer Zecher, hat gerne mit seinen Freunden zusammengesessen und getrunken.

Kommt diese Seite Mozarts bei Ihnen im Konzert durch?

Ja, denn die Kanons, die wir singen, sind bei genau solchen Anlässen entstanden. Und andererseits haben wir Notturni. Wir kombinieren Stücke mit viel Tiefgang und Kompositionen mit Texten, die ziemlich flach sind.

Darf man Mozart-Kompositionen flach nennen?

Naja, die Texte schon. Oder man nennt sie albern. Da kommen Wörter vor, die wir unsere Kinder nicht in den Mund nehmen lassen.

Beispiel?

Wer ein Beispiel hören will, muss zu unserem Konzert kommen und sich überraschen lassen.

Auch so weiß ich: Der durchschnittliche Rheinfink ist deutlich jünger als 18 ...

Ja, aber die Rheinfinken singen ja auch nur das Eröffnungslied, den Rest macht der Projektchor. Außerdem sind es nicht die jüngsten Rheinfinken, sondern die Jugendlichen ab elf Jahren.

Kommen die da nicht in das Alter, in dem bei entsprechenden Passagen erst recht gekichert wird?

Warten wir's ab. Und wenn schon. Wenn da wirklich welche ins Prusten kommen, dann brechen wir eben ab und warten, bis sie sich wieder beruhigt haben. Dafür ist der Abend ja auch da.

Sie bringen zwei unterschiedliche organisatorische Formen zusammen: einen klassischen Kinder- und Jugendchor und einen Projektchor. Machen die sich nicht gegenseitig Konkurrenz?

Am Anfang habe ich das auch gedacht. Aber das stimmt nicht. In Projektchöre kommen Menschen, die im klassischen Dorfchor mit wöchentlicher Probe eher nicht singen würden. Sie wollen sich nicht binden, und sie können es auch gar nicht. Die Läden haben immer länger offen, an den Schulen wird nachmittags immer länger unterrichtet ...

Aber ist Prochoro nicht auch schon ein fest zusammengefügter Chor? Das „ro” steht ja eigentlich für Rossini ...

Ja, das war unser erstes Projekt.

Also ist Mozart schon mindestens das zweite.

Es ist unser Drittes. Und wir wollen jetzt sogar einen Verein gründen, aber aus organisatorischen Gründen. Natürlich habe ich einen festen Stamm von Sängern, die immer dabei sind. Aber es bleibt immer noch ein Projektchor. Mann kann sich bei jedem Projekt neu entschieden, ob man mitmachen will. Wir proben nur einmal im Monat am Wochenende, und die Sängerinnen und Sänger kommen aus der ganzen Pfalz zusammen. Für 2013 planen wir ein Projekt zum 180. Geburtstag von Johannes Brahms.

Gibt's von Brahms auch derbe Chorwerke?

Derb, da ist mir noch keines untergekommen. Aber sicher Lohnenswertes, was Sängern und Zuhörern viel Spaß machen wird.

Interview: Christoph Hämmelmann

 

Die Rheinpfalz am 20.6.2012:

Lust am Unfug

Mozart-Konzert des Chors „Prochoro” unter Christiane Schmidt in Westheim

Die Sängerinnen und Sänger des Chors „Prochoro” fanden sich 2010 erstmals zusammen, um Rossinis Messe Petite Solennelle einzustudieren. Nach erfolgreicher Aufführung war klar, dass der Chor auch weiterhin als Projektchor zusammenbleiben möchte. Die etwa 30 Mitglieder, vorwiegend aus aus dem östlichen Teil der Pfalz, präsentierten nun am Samstag mit ihrer Leiterin Christiane Schmidt bei ihrem Sommerkonzert im Bürgerhaus in Westheim ihr eigens dafür einstudiertes Programm, das ganz im Zeichen Mozarts stand.

Eins vorweg: Der Chor, der erfreulicherweise, vor allem in den Frauenstimmen, auch junge Nachwuchssängerinnen aufweisen kann, ist noch ein recht „junger” Chor und hat die Spitze der künstlerischen Erfolgsleiter natürlich noch nicht erklommen. Hinzu kommt, dass (anspruchsvolle) Werke, an denen nur in gewissen Zeitabständen geprobt wird, in ihrem Ergebnis - wie bei jeder musikalischen Projektarbeit - nicht mit dem Resultat kontinuierlicher Probearbeit verglichen werden können. So waren in den Darbietungen hin und wieder kleine Unsicherheiten zu erkennen, mal bei den Einsätzen, mal beim Durchhalten der Stimme.

Doch „Prochoro” und Christiane Schmidt zeigten Mut bei ihrer Programmwahl, sind doch die Gesänge Mozarts schlechthin nicht ohne Tücken. Sie boten die Stücke sehr ausdrucksvoll, graziös und charmant oder gespickt mit Humor, je nachdem es der Text verlangte. Die „Höhenängste” werden sich mit der Zeit verlieren. Seine sängerischen Fähigkeiten bewies der Chor bereits bei den „braven” Kanons zu Beginn: Exakt und sehr klangschön sang er die vom Solisten bis zum Orchester anschwellende „Kammermusik”, „Nascoso”, „Caro bell'idol mio” und das mehrchörige „V'amo di core”. Franziska Mees, Helen Meier und Marco Gaulke unterstützten den Chor dabei sehr einfühlsam mit Klarinette und Bassethorn. Sie agierten auch bei der Wiedergabe der sechs „Notturni” durch den Chor, unterstrichen mit weicher Tongebung den zwischen sanfter Zartheit und expressiver Farbe changierenden Chorklang. Die bezaubernde Klanglichkeit dieser „Nachtstücke” ergänzten die Sängerinnen und Sänger mit reizvollen dynamischen Akzenten und klug ausgedachten Phrasierungen.

Wer Mozart kennt, weiß auch von dessen sprachlicher Derbheit. Christiane Schmidt scheute sich nicht, auch die „frechen” Kanons mit ihrer zum Teil „unflätigen” Wortwahl auf das Programm zu setzen. Doch Mozart erweist sich auch in seiner „Lust am Unfug” als exzellenter Komponist, dessen Intentionen der Chor in „Freunde, lasset uns beim Zechen”, „Difficile lectu”, „O du eselhafter Martin”, „Zur guten Nacht” und „Bona nox” lebendig-frisch, eindrucksvoll, klar artikuliert und musikalisch ideenreich wiedergab. Zwischen den Gesängen gaben Eliana Schmidt, Katja Barschel und Gerhard Bauer Informationen zu den Werken und trugen Übersetzungen der italienischen Liedtexte vor. (wgm)

 


 

Konzerte 2011

Romantische Balladen

  • Freitag, 2. September 2011 - Otterstadt, Remigius-Haus
  • Samstag, 3. September 2011 - Mannheim-Lindenhof, Johanniskirche
  • Sonntag, 4. September 2011 - Westheim, Bürgerhaus

Programm:

Werke für Chor und Klavier:

Franz Schubert: Mirjams Siegesgesang D942, Sopran-Solo: Johanna Brandl
Josef Gabriel Rheinberger: Chorballaden
„Das Schloss am Meer“ op. 17.1
„Die tote Braut“ op. 81, Mezzosopran-Solo: Anna Henkel
„Diebstahl“ op. 75.2
„Die Wasserfee“ op. 21
„König Erich“ op. 71
Robert Schumann: Zigeunerleben op. 29,3

Dazwischen: Sololieder
von Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann,
Sopran-Solo: Christiane Schmidt

 

Die Rheinpfalz am 5.9.2011:

Lokal

Romantische Balladen im Remigiushaus Otterstadt: Projektchor überzeugt die Zuhörer - Handschrift von Chorleiterin Christiane Schmidt deutlich erkennbar

Von Horst Kuhn

Der Projektchor ProChoRo hat im Remigiushaus am Freitagabend mit romantischen Liedern und Balladen von Schubert, Rheinberger, Mendelssohn Bartholdy und Schumann Musik des 18. und 19. Jahrhunderts vorgestellt.
Der Chor, der sich im Januar 2010 aus Sängerinnen und Sängern aus verschiedenen Ecken der Vorderpfalz und Umgebung von Mannheim im Alter von zehn bis 72 Jahren gegründet hat, zeigt bereits jetzt ein vielversprechendes Potential. Im Remigiushaus begeisterte er die Zuhörer. Deutlich zeigte sich die Handschrift der Chorleiterin und Solistin Christiane Schmidt, die in der Opernschule Saarbrücken studierte und im musischen Moll-Gymnasium Mannheim für Stimmbildung verantwortlich ist. Mitgebracht hat sie zwei ihrer Schülerinnen, die seit ihrer frühesten Kindheit im Kinderchor des Nationaltheaters Mannheim tätig sind und als Solistinnen auftraten.
Die 17-jährige Solistin Johanna Brandl, seit fünf Jahren betreut von Christiane Schmidt, war mehrfach beim Wettbewerb „Jugend musiziert” erfolgreich und hat im Juni den zweiten Preis beim Bundeswettbewerb errungen. Die 16-jährige Solistin Anna Henkel ist, neben zahlreichen Konzerten und Hauptrollen in Musicals, auch bei „Jugend Musiziert” erfolgreich gewesen.
Johanna Brandl war es auch, die den Melodienreigen mit Schuberts „Mirjams Siegesgesang” mit klarer Sopranstimme eröffnete. Mit Rheinbergers Komposition „Das Schloss am Meer” hatte der Chor seinen ersten Auftritt. Bei Mendelssohn Bartholdys Melodien „Neue Liebe” und „Nachtlied” zeigte die Chorleiterin als Solistin ihr Können. Begleitet wurden die Sänger auf dem Klavier von Tatjana Geiger. Nach der Pause sang Schmidt „Waldgespräch” von Schumann und „Auf Flügeln des Gesangs” von Mendelssohn Bartholdy. Mit „Wasserfee” und „König Erich” von Rheinberger meldete sich der Chor wieder mit vereinter Stimme. Zum Abschluss sang der Chor „Zigeunerleben”. Gerhard Bauer führte durch das Programm. Das Konzert hätte mehr als Besucher verdient gehabt als die 50, die ins Remigiushaus gekommen waren.

 

Die Rheinpfalz am 12.9.2011:

Lieder der Romantik
Konzert des „ProChoRo” in Westheim

Romantische Lieder und selten gehörte weltliche Balladen aus der Feder des als vor allem Kirchenmusikkomponisten bekannten Josef Gabriel Rheinberger aus Liechtenstein standen im Mittelpunkt der zweiten Konzertereignisse von Christiane Schmidt und ihrem Projektchor „ProChoRo” aus Mitgliedern im Oratorienchor der evangelischen Landeskirche, drei Sängern aus dem Kirchenchor Westheim und geübten Einzelstimmen aus allen Ecken der Pfalz.

In den Chorwerken demonstrierte das Projektensemble aus Solisten, Chor und Klavierbegleitung präzises Zusammenspiel mit klarer Artikulation und differenzierter Dynamik. Zwischen „Mirjams Siegesgesang” nach Franz Schubert und Robert Schumanns „Zigeunerleben” erfreute auch die Chorleiterin mit beweglicher Stimme ausdrucksstark das gebannt lauschende Publikum mit ausgeprägtem kammermusikalischem Talent. „Es war als hätt· der Himmel die Erde still geküsst...”, als Christiane Schmidt, die auch Gesangslehrerin am Moll-Gymnasium in Mannheim ist, selbst ansetzte, mit reiner, glockenheller Sopranstimme die „Mondnacht” von Joseph von Eichendorff in der ergreifenden Vertonung durch Robert Schumann interpretierte, erfasste das Gefühl in der glockenhelle Sopranstimme, getragen von den einfühlsam begleitenden Akkorden von Tatjana Geiger am Klavier, die Seelen der Zuhörer im Bürgerhaus in Westheim.

Ebenso ergriffen lauschte das Publikum mit Gänsehaut dem von Felix Mendelssohn Bartholdy vertonten Gedicht von Heine „Auf Flügeln des Gesangs”.

Eingerahmt von zwei sommerbunten Bouquets aus Dahlien und Gladiolen in seltenen Farben wie sattem Violett und vielen Gelbvariationen brachten die rund 25 Sänger mit ihren geschulten Stimmen Farbe in den nüchternen Saal.

Rolf Heusermann ist einer der drei Westheimer Sänger im Chor, der Hobbygärtner hatte die Gestecke mit Blumen aus seinem eigenen Garten gebunden.

Nachdem mit dem jubelnden Chor und einem, mit erstaunlich reifer Stimme und überzeugend im Ausdruck brillant gemeisterten Solopart der 17 Jahre alten Sopranistin Johanna Brandl aus Mannheim der Pharao beim Versuch, Israel vor dem Auszug aus Ägypten zu hindern, mit seiner ganzen Streitmacht im Meer endlich versunken war, war das schwierigste Stück gelungen und die Stimmen frei und locker für die Rheinberger-Balladen, darunter auch „Die tote Braut” im bewegenden Zwiegespräch zwischen dem Chor und der erst 16 Jahre alten Mezzosopran-Solistin Anna Henkel.

Gerhard Bauer stellte die Liedbeiträge vor, erklärte den Inhalt oder präsentierte Hintergrundinformationen zu Komponisten und Dichtern oder zur Entstehungsgeschichte eines Werkes.

So erfuhren die Zuhörer, dass drei der fünf gesungenen weltlichen Chorballaden sehr selten zur Aufführung kommen und das ProChoRo-Publikum in den drei Konzerten in Otterstadt, Mannheim-Lindenhof und Westheim vielleicht sogar eine Erstaufführung erlebt haben könnte - bezogen auf das 20. Jahrhundert.

 


 

Konzert 2010

Samstag, 4. Dezember 2010  -  Prot. Kirche Westheim  -  18:00 Uhr

Gioacchino Rossini - Petite Messe Solennelle

 

Projektchor ProChoRo und Kirchenchor Westheim-Lingenfeld

Sopran: Johanna Brandl (Brühl) und Christiane Schmidt

Alt: Simone Pepping (Speyer)

Tenor: Daniel Schreiber (Landau)

Bass: Marius Adam (Hamburg)

Harmonium: Andreas Hoffmann (Bous)

Klavier: Tatjana Geiger (Neustadt/W.)

Leitung: Christiane Schmidt (Westheim)

 

Die Rheinpfalz am 7.12.2010:

Sie singen weiter

Der „ProChoRo" startet mit der Messe von Rossini

Am Anfang war der Kirchenchor Westheim-Lingenfeld. Dazu gesellten sich begeisterte Chorsänger aus der ganzen Pfalz, professionelle Solisten aus der gesamten Republik, eine versierte Klavierbegleiterin und ein Kirchenmusiker, die Chorleiterin und Gesangslehrerin Christiane Schmidt seit Januar zum Projektchor „ProChoRo" vereinte. Dem Ergebnis in Form einer gelungenen Aufführung der Petite Messe Solennelle" von Rossini spendeten die Besucher in der voll besetzten protestantischen Kirche in Westheim am Samstag begeistert Beifall.

Im Alter von 71 Jahren komponierte Gioacchino Rossini, der in jungen Jahren mit dem „Barbier von Sevilla", „La Cenerentola" und „Wilhelm Tell" zum europaweit gefeierten Meister der Oper avancierte, diese klein besetzte, aber festlich ausladende Messe. 1864 und damit vier Jahre vor seinem Tod wurde sie anlässlich der Einweihung der Privatkapelle des Grafen Pillet-Will in Paris uraufgeführt. Mit dem rein instrumental gesetzten Offertorium und einer Würdigung des Harmoniums vor dem Sanctus hat der Komponist lebendige Glanzpunkte zwischen die sakralen Momente gesetzt.

Tatjana Geiger und Andreas Hoffmann gestalteten in nahtloser Harmonie von Klavier und Harmonium mit der ausgeprägten Interpretation der Sprunghaftigkeit das „Prélude religieux" zu einem der Höhepunkt in dem anderthalbstündigen Konzert, denn so lange dauert das Werk. Im Ritornell bestätigte Hoffmann, seines Zeichens Kirchenmusiker und Kantor in Bous seinen Ruf als Meister in der Kunst des fingerfertigen Spiels auf dem Harmonium.

Im vorletzten Teil, den Rossini in das traditionelle Ordinarium eingeschoben hat, glänzte Christiane Schmidt als Solistin im gefühlvollen Ausdruck des „O salutaris hostia". Mit einer ebenso klaren Sopranstimme wie die Lehrerin überzeugte im solistischen Einsatz die erst 16 Jahre junge Johanna Brandl aus Brühl. Im Gloria überstrahlte Daniel Schreiber mit ebenso starker wie einfühlsamer Tenorstimme im Domine Deo den solistischen Part Quoniam tu solus sanctus von Mario Adam aus Hamburg. Weich und beweglich harmonierte die Altstimme von Simone Pepping aus Speyer im solistischen Quartett, warm und tragend erhob sich das Agnus Dei über den abschließenden Chor.

Getragen von der versierten Begleitung durch beide Tasteninstrumente und den deutlichen Anleitungen der Dirigentin folgend, meisterten die rund 35 Chorsänger die Herausforderung in der Umsetzung des nicht einfachen Spätwerks Rossinis. Die gelungene Gesamtleistung des Ensembles honorierte das Publikum mit langem Beifall.

Eigentlich war der Projektchor nur zum Zweck der Aufführung der Rossini-Messe gegründet worden, so war es im Programmheft zu lesen. In den gemeinsamen Proben sei unter den begeisterten Chorsängern dann der Wunsch entstanden, weiterhin gemeinsam zu singen.

Ab Januar werden weltliche Werke für Chor und Klavier einstudiert. Zum Beispiel die „Zigeunerlieder" von Johannes Brahms, sowie weitere romantische Lieder von Schumann, Schubert und Rheinberger. Zu den Wochenend-Proben für dieses Projekt mit geplanten Aufführungen im August und September 2011 lädt der Chor geübte Sänger zum Mitmachen ein.

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzer Tageblatt - Ausgabe Rheinschiene
Ausgabe: Nr.284
Datum: Dienstag, den 07. Dezember 2010
Seite: Nr.25
"Deep-Link"-Referenznummer: '7112045'
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